Wer war Julius Euting?

Geheimrat Prof. Dr. Julius Euting

Geboren in Stuttgart am 11. Juli 1839
Student der Theologie und Orientalistik am Evangelischen
Stift und an der Universität Tübingen,
sowie in Paris, London und Oxford. Promotion zum Dr. phil.

Bibliothekar in Tübingen und seit 1871 in Straßburg
an der Kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek.
Bibliotheksdirektor dort bis 1909.
Gründungsmitglied und Präsident des Vogesenclubs.

Professor für Orientalische Sprachen in Straßburg.
Enge Zusammenarbeit und Freundschaft
mit dem Arabisten Prof. Theodor Nöldeke.

International anerkannter Fachmann
für Semitische Epigraphik und Paläographie.
Er sammelt und publiziert tausende von Inschriften aus dem
gesamten Mittelmeerraum und besonders aus Arabien

Zahlreiche wissenschaftliche Reisen in das
östliche Mittelmeergebiet und Arabien.
Hauptwerk: Tagbuch einer Reise in Inner-Arabien 1883-84
Band I. 1896, Band II. 1914, (Nachdruck 2004).

Mitglied der Akademien von Paris und Berlin
Mitglied der Deutschen Orient-Gesellschaft und der
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.
Starb in Straßburg am 2. Januar 1913.
Grabstätte am Ruhestein im Schwarzwald.